Kordelfangstellen

Nach neuen Erkenntnissen bergen Kordelfangstellen auf Kinderspielplätzen grosse Risiken in sich. Im Jahre 2002 sind allein in Deutschland 5 Kinder durch das Verfangen Ihrer Jackenkordeln tödlich verunfallt.

In der Schweiz gibt es keine verlässlichen Statistiken über Unfallursachen auf Kinderspielplätzen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Kordelfangstellen bei Schweizer Spielplätzen sehr zahlreich vorhanden sind.

Kordelfangstelle 1

Gefährlich sind insbesondere jene Stellen, wo sich Kinder beim Verfangen ihrer Kordeln nicht mehr aus eigener Kraft befreien können. Die grössten Risikostellen bilden Rutschbahneinstiege, Dächer bei Spielhäusern, Kletterwände oder Kletterstangen. Das Verfangen der Jackenkordeln kann in diesen Fällen ein Strangulieren zur Folge haben.

Bei der Montage oder der Wartung der Spielgeräte können diese Gefahrenstellen meistens mit geringen baulichen Massnahmen behoben werden.

Kordelfangstelle 2

Überprüfen Sie alle möglichen Gefahrenstellen im Einzugsbereich der erwähnten Spielelemente. Eliminieren Sie die Fangstellen; Spalten und Öffnungen dürfen nicht kleiner als 2.5 cm breit sein.

Hilfreich für die Überprüfung ist ein Prüfgerät. Dieses besteht aus einer Kordel (Schnur) und einem Klöppel. Das Gerät kann leicht selbst hergestellt werden. Der Durchmesser des Klöppels beträgt 2.5 cm. Bleibt der Klöppel beim Durchziehen im Spalt hängen, besteht eine Gefahrenstelle.

Für weitere Informationen sind wir gerne für Sie da.

Kordelfangstelle 3

Wechsel ab Mitte 2025

Seit Mai 2025 wird das IRIS‑Spielwelten Sortiment, Reparaturen und Inspektionen durch die Firma Fuchs Thun weitergeführt.

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