Robinienholz als bevorzugtes Material im Spielplatzbau

Im Jahr 2003 waren wir eines der ersten Unternehmen, das Robinienholz für Spielgeräte verwendet hat. Mittlerweile ist Robinienholz ein gut bekanntes und bevorzugtes Holz im Spielplatzbau. Nach bald 20 Jahren Erfahrung mit Robinienholz als Hauptbestandteil unserer Spielelemente können wir festhalten:

  • Dank den guten Eigenschaften des Holzes erreichen wir eine sehr lange Lebensdauer.
    Robinienholz weist von allen einheimischen Hölzern die besten Werte gegen Verrottung auf (Resistenzklasse 1 gemäss Norm DIN EN 350-2). Die hervorragende Langlebigkeit des Holzes bewirkt, dass die meisten Spielplätze noch heute im Einsatz sind.

  • Auf Grund der natürlichen Krummwüchsigkeit des Holzes fügen sich die Spielanlagen auch noch nach Jahren harmonisch und unaufdringlich in die Umgebung ein.

  • Die Verwendung des Holzes ohne farbliche Behandlung bewährt sich, das Holz bleibt zeitlos schön. Das Robinienholz entwickelt so seine charakteristische Holzpatina (silbergrau bis anthrazitfarbig).

  • Wir haben Robinienholz noch nie zusätzlich gegen Verrottung chemisch behandelt oder imprägniert, auf Grund der gemachten Erfahrungen ist dies auch zukünftig nicht nötig oder sinnvoll.

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Der Splintholzanteil bei der Robinie liegt bei zirka 1 bis max. 2 cm. Seit 2012 verwenden wir ausschliesslich entsplintetes Holz. Dies bewährt sich sehr, inbesondere für den späteren Unterhalt. Das Splintholz beginnt nach 5 bis 10 Jahren zu verwittern, es bilden sich Holzabsplitterungen und Schadstellen, die zu einem erhöhten Unterhaltsaufwand führen. Entsplintetes Robinienholz benötigt wenig Pflegeaufwand und allfällige Holzschadstellen sind besser erkennbar.

Qualitätssicherung

Um eine hohe Qualität zu erhalten, haben wir in unserem Betrieb folgende Massnahmen festgelegt:
  • Wir reduzieren die Rissbildung beim Robinienholz, indem wir trockenes Holz verwenden. Durch konsequentes Verschrauben der Pfostenköpfe erreichen wir zusätzlich, dass sich Robinienrundholz an der Stirnseite nicht aufspaltet.

  • Holz mit grösseren Schadstellen (z.B. eingewachsene Totholzstellen) werden konsequent aussortiert, kleinere Schadstellen werden sorgfältig ausgebessert, spätere Reparaturen können dadurch prophylaktisch vermieden werden.

  • Holz mit Verdacht auf Kernfäule wird herausgefiltert, andernfalls muss mit einem beschleunigten Verrottungsprozess vom Kern her gerechnet werden.

  • Juveniles Holz weist eine geringere Verkernung auf, dieses minderwertige Holz nahe des Stammzentrums ist deshalb mit Vorsicht zu verwenden. Besonders dünnere Rundhölzer können schon vor 10 Jahren nach Einbau stark beschädigt sein, wenn verdächtige Hölzer verbaut werden. Deshalb werden verdächtige Hölzer vor der Fertigung aussortiert.

 

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Fazit

Zusammenfassend kann gesagt werden:
  • Robinienholz hat sich bewährt als sehr gutes und geeignetes Holz für den Spielgerätebau.
  • Beste Resultate hinsichtlich der Langlebigkeit sind dann zu erreichen, wenn bei der Auswahl und Verarbeitung des Holzes sorgfältig vorgegangen wird. Nebst stetiger Sorgfalt und Fachkompetenz ist grosses Erfahrungswissen Voraussetzung, um wirklich gute Ergebnisse zu erzielen.

Kontakt

IRIS-Spielwelten GmbH
Hagstrasse 5
6078 Lungern

041 931 03 96
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